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Wenn Leib und Seele hungern |
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Immer mehr Mädchen und junge Frauen hungern sich in einen lebensbedrohlichen Zustand. Und verlangen dabei dem Körper noch sportliche Hochleistungen ab. Selbstkasteiung im 20. Jahrhundert.
„Wenn ich mich selber hasse, ist der Sport auch eine Überwindung, für das, dass ich kein guter Mensch bin oder vielleicht einmal versagt habe. Das ist, um mein Gewissen auszuschalten mit diesem Schmerz. Und auf der anderen Seite muss ich mir mein Essen auch verdienen.“ Iris und Lissy sind seit Jahren magersüchtig. In der Klinik Roseneck am Chiemsee haben sie Zuflucht gesucht und gefunden. Der Film begleitet die beiden, die sich während ihrer monatelangen Therapie angefreundet haben, in ihrem Klinikalltag. Beim Kochen und beim Essen, in der Gestaltungstherapie und dem Anti-Diätkurs, beim Bergsteigen und im Gruppengespräch. Am Ende steht die noch zaghafte Einsicht: Ich darf Fehler machen. Ich muss keine Buße tun.
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