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Der Schrecken hat einen Namen: Tsunami − und lässt sich in Zahlen fassen: etwa eine viertel Million Menschen kamen ums Leben, über 1,7 Millionen Einheimische wurden rund um den Indi-schen Ozean obdachlos, als sich am frühen Morgen des 26. Dezember 2004 der Meeresboden der eurasischen Platte zig Meter nach oben schob und eine gigantische Flutwelle auslöste. Tage- und wochenlang gingen Bilder der Verwüstung um den Globus. Das Ausmaß der Katastrophe macht hilflos.

Wie werden die Menschen mit dem Unfassbaren fertig? Was geschieht mit den Spendengeldern? Ein Jahr nach der Katastrophe reisten Petra Dilthey und Uli Schwarz für sechs Wochen nach Indien, um das herauszufinden. Die beiden Filmemacher fanden an der Südküste Indiens zwei hoch engagierte Ethnologen, die eigentlich in Gröbenzell bei München zuhause sind, aber seit dreißig Jahren in Indien arbeiten und in kurzer Zeit das einzigartige private Hilfsprojekt „Prana“ (www.Linkhilfe.de) auf die Beine gestellt haben. Was professionelle Kulturkenntnis und entschlossenes Mitgefühl, organisatorisches Geschick und engagierte Spendenwerbung bewirken können, zeigt diese Dokumentation des Evangelischen Fernsehens eindrucksvoll. Vor allem die Schwächsten der indischen Gesellschaft, nämlich Mädchen und Frauen, Behinderte und Kastenlose sollten profitieren. Dank großzügiger Spenden aus Deutschland bauten Hilde Link und Matthias Laubscher eine Förderschule für mehr als 70 Kinder, eine medizinische Ambulanz, ein Therapiezentrum für Behinderte und eine Schneiderinnenwerkstatt auf. Die sechsmonatige Monish kriegt nun die notwendige medizinische Behandlung kostenlos, das Fischermädchen Bhawani geht in die Schule, die spastische vierjährige Brishit macht dank Krankengymnastik endlich Fortschritte. Der Tsunami spülte sie an neue und hoffnungsvolle Ufer. Dass es nicht immer leicht war, davon erzählt dieser Film.
De Zuseher werden eingeladen, dieses nachweisbar erfolgreiche Hilfsprojekt zu unterstützen.

 

 

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