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Dokumentationen
Vergänglichkeit Drucken E-Mail

„Die Blätter faherbstwaldllen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten“, so beschreibt Rainer Maria Rilke den Herbst. Im Herbst wird uns die eigene Endlichkeit unausweichlich und immer wieder neu bewusst. Nicht nur in der jüdisch-christlichen Tradition ist das Vanitas-Motiv verankert, auch der Buddhismus weiß um die Unbeständigkeit der Dinge. In der japanischen Ästhetik bezeichnet mono no aware, übersetzt: das Herzzerreißende der Dinge, jenes Gefühl von Trauer, das der Vergänglichkeit der Dinge nachhängt und sich doch damit abfindet. Filmemacherin Lia Jaspers hat sich im Auftrag des Evangelischen Fernsehens auf Spurensuche begeben: nach Erfahrungen mit der Vergänglichkeit alles Irdischen.

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Geteilter Himmel - Oettingen im Ries Drucken E-Mail

Ein Film von Ursula Auginski

Wo der Norden Schwabens allmählich fränkisch wird, liegt die Riesstadt Oettingen. Die hübsche Residenz- und Fürstenstadt hat eine konfessionell ungewöhnlich bewegte und spannende Geschichte. Noch heute kann man an den Fassaden ablesen, dass in Oettingen Evangelische und KatholiscOettingen in der Abendsonnehe Jahrhunderte lang gegen-, neben- und miteinander gelebt haben. Das Heimatmuseum bewahrt die Zeugnisse der konfessionellen Spaltung, bis hin zu den „roten Socken“, die die Katholiken trugen, und die schwarze Bändelhaube, an der eine Frau zu erkennen gab, dass sie in den evangelischen Abendmahlsgottesdienst gehen würde. Oft und gerne würdigte man sich keines Blickes, es kam zu Handgreiflichkeiten und an eine bi-konfessionelle Liebesheirat war gar nicht zu denken.

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Philipp Melanchthon - Eine Spurensuche Drucken E-Mail

Am 19. April jährte sich der Todestag des Reformators und Humanisten Philipp Melanchthon zum 450. Mal. Zwar würdigte ihn ein großer Festakt in der Wittenberger Schlosskirche, an dem auch Bundeskanzlerin Merkel teilnahm, dennoch ist Melanchthon im öffentlichen Bewusstsein eine vage Größe geblieben, jedenfalls im Vergleich zu seinem Zeitgenossen Martin Luther. Das evangelische Fernsehen München geht mit seiner Dokumentation auf eine überaus anregende Spurensuche: Filmemacherin Monika Manoutschehri besucht unter anderem Bretten, Heidelberg, Tübingen und Wittenberg, wo der „Praeceptor Germaniae“, der Lehrer Deutschlands gelebt und gewirkt hat: … Was erinnert an ihn und wie erinnert man sich seiner? Welche Bedeutung hat er für uns heute?

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Die Windsbacher Drucken E-Mail

Der weltberühmte Windsbacher Knabenchor ist nicht denkbar ohne seinen Internatsbetrieb. Der wunderbar homogene, voluminöse, kraftvolle und geschmeidige Klangkörper ist das Ergebnis großer Disziplin, pädagogischer Strenge und straffer Zeitplanung bei den Choristen. Wie können Kinder das verkraften?

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Die Tage mit Leben füllen

In Deutschland leben mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche mit einer schweren Erkrankung, die ihre Lebenszeit schmerzhaft begrenzt. Wie Jakob, Benjamin und ihre Familien die Belastungen eines solchen Schicksals schultern und was ein Ambulantes Kinderhospiz dazu beiträgt, davon erzählt diese berührende Dokumentation von Heike Springer.

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