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"Man muss kein Held sein, um zu helfen"
Theresia Pany, Thomas Schmid und Conni Treml sind ganz normale Menschen mit Alltagssorgen, Herausforderungen im Job und vielen Interessen. Das Magazin Lebensformen stellt sie in der November-Ausgabe vor, weil sie ernst machen mit der biblischen Aufforderung: Deine Sache ist es aber, für Recht zu sorgen. Sprich für alle, die sich nicht helfen können. Sprich für die Armen und Schwachen, nimm sie in Schutz und verhilf ihnen zu Recht.
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"Was kommt nach dem Zividienst?" |
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Zum 1. Juli hat der Gesetzgeber aus dem (verpflichtenden) Zivildienst ein Freiwilligenamt gemacht. Über die Erfahrungen mit den neuen Bundesfreiwilligen (Bufdis) berichtet das evangelische Magazin Lebensformen in seiner Oktoberausgabe: Dr. Kurt Panzergrau, Mitte 50, ist durch conterganbedingte Fehlbildungen behindert, sitzt im Rollstuhl und ist auf vielfältige Unterstützung im Alltag angewiesen. Jahrespraktikant Michael begleitet ihn auch auf Auslandsreisen. Nicht nur deshalb erlebt dieser Freiwillige seinen Dienst auch als persönliche Bereicherung. Ohne seinen Bundesfreiwilligen müsste Johannes Grasser, ein spastisch behinderter junger Mann aus München, sein Studium abbrechen. Im Sommer war es fast soweit, weil er keinen Ersatz für seinen Zivi finden konnte.
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"Kleine Fluchten" |
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Der Stadtmensch sehnt sich nach Grün, der Büroarbeiter braucht mal eine Pause vom Aktenstudium und Mailschreiben, dem Single fehlt ein Gegenüber, mit dem er schwingen kann, die Hausfrau und Mutter ist das Kindergeschrei leid. Wenn das Leben auf dem Land, eine Partnerschaft oder die neue berufliche Herausforderung entweder nicht in Sicht oder wenig realistisch sind, resigniert der eine. Und der andere sucht sich eine Auszeit vom Alltag.
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"Wenn du dein Leben verspielst" |
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Er möchte nicht erkannt werden, zu groß ist seine Angst vor sozialer Ausgrenzung. Denn X., 27, war spielsüchtig. Online-Roulette bzw. -Black-Jack zogen ihn magisch an. Sein Gehalt hatte er bereits am Monatsersten verzockt. Neue Geldmittel beschaffte er sich erst über Kredite, dann über Betrügereien. Als sich die Schulden zu dem stattlichen Berg von 45.000 Euro aufgetürmt hatten und die Polizei vor der Tür stand, griffen Schwester und Mutter ein. Die Familie organisierte ihm den Therapieplatz und nahm ihm die Kontovollmacht ab. Heute zahlt er seine Schulden ab und hofft, in ein paar Jahren schuldenfrei zu sein.
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