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"Mamma Mia - Alleinerziehend"
Sylvie, 47, spricht eine Erfahrung aus, die sie mit vielen Alleinerziehenden teilt: „Es ist niemand da, der einem reinredet, aber auch niemand, wenn man jemanden braucht.“ In der Februarsendung des Beratungsmagazins Lebensformen porträtiert Monika Manoutschehri zwei Mütter, die ihre Kinder alleine großziehen.
Alicia, 35, ist erst seit zwei Monaten Mutter und steht noch ganz am Anfang. Sie kann sich auf die Unterstützung ihres treuen Freundeskreises verlassen. Wie wichtig es grundsätzlich ist, die schwierige und besondere Lebenssituation als Alleinerziehende auch nach außen deutlich zu machen und Hilfen einzufordern, macht Psychologe Jürgen Wolf im Studiogespräch mit Moderatorin Christine Büttner deutlich. Von den etwa 1,6 Millionen Alleinerziehenden in der Bundesrepublik sind nur 10 Prozent männlich. Die bekämen Toleranz, Unterstützung und Zuwendung viel häufiger als Frauen und vor allem unaufgefordert, merkt Wolf an. Nicht genügend geben zu können, immer am eigenen Limit zu leben, den Kindern die männliche Rolle nicht vermitteln zu können − das macht Silvie wie Alicia Sorgen. Kinder könnten Rollen-Vorbilder auch außerhalb der Kernfamilie finden, beruhigt Erziehungsfachmann Jürgen Wolf.
Wie Alleinerziehende mit ihrem Alltag besser zurechtkommen können, erläutert Jürgen Wolf
Filmbeiträge von Monika Manoutschehri
Moderation Christine Büttner |