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Endlich raus aus dem sich endlos drehenden Hamsterrad – danach sehnen sich immer mehr Arbeitnehmer. Die einen, weil sie völlig er schöpft sind, die anderen, weil sie nicht mehr wissen, warum und für was sie eigentlich arbeiten. Welche Auswege es gibt, zeigt das Magazin Lebensformen.
Vor sechs Jahren geriet der heute 50-jährige Bankfachmann Franz Galler aus Ainring in eine solche Krise und begann über die Prinzipien nachhaltigen Wirtschaftens nachzudenken. Zudem wollte er sich deutlicher für seine Heimat, das Berchtesgadener Land engagieren. Er machte sich selbständig und initiierte die soziale Genossenschaft Regiostar, das Regiogeld Sterntaler und den Kooperationsring Midanand. Schließlich half er mit, den örtlichen Dorfladen vor dem Aus zu retten. Sein jüngstes 'Kind' ist das Permakultur-Projekt Sonnenalmgarten. Auch der Koch Hans Reeder haushaltet heute anders mit seinen Kräften und Talenten, nachdem ihn gesundheitliche Probleme und familiäre Konflikte zum Umdenken gezwungen hatten.
Den Wanderschäfer Sascha Gäbler lockte nie das große Geld, sondern das ruhige Leben draußen mit den Tieren. Das Wirtschaften mit den Einkünften aus der Landschaftspflege hat er gelernt,doch die 'über bordende Bürokratie', die damit einhergeht, damit kann er sich nicht recht abfinden. Schätzungen zufolge leidet etwa jeder fünfte Arbeitnehmer unter anhaltender Erschöpfung, dem sogenannten Burnout, oder möchte in seinem Leben einen Gang zurückschalten. Wie sich das bewerkstelligen lässt, dazu befragt Lebensformen-Moderator Lui Knoll die Medizinerin und Psychotherapeutin Dagmar Ruhwandl aus München, die Menschen mit Stresserkrankungen und Firmen zur Burnout-Prävention berät. |