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Nach Jahrzehnten beruflicher Pflichten verheißt das Alter dem einen die große Freiheit, den anderen bedrängen Bedeutungsverlust und Einsamkeit. Das Magazin Lebensformen erzählt in der Februarausgabe drei Geschichten vom Ruhestand.
Da erklärt ein selbstständiger Filmemacher, warum er trotz seiner 72 Jahre mit dem gewohnten Arbeitspensum einfach weitermacht − gerne noch bis ins 80. Lebensjahr; da sucht sich eine erfahrene Krankenschwester neue Aufgaben in der Altenpflege, nachdem der Ruhestand einen „Knick in der Psyche“ verursacht hatte; und da bringt ein früh verrenteter Soldat seine sportpädagogischen Gaben nun bei der Ski-Jugend und den Senioren zum blühen. Denn: a bissel Stress muss sein.
Wie macht man das nun, gut alt werden? Lebensformen-Moderator Hartmut Joisten hat dazu Lothar Langer ins Studio eingeladen, der den bayerischen Aktivsenioren vorsteht. Die ehemaligen Führungskräfte geben ihren Sachverstand ehrenamtlich an Existenzgründer und Kleinunternehmer weiter. Die Lernaufgabe des Ruhestands heißt: soziale Kontakte pflegen, sich Herausforderungen stellen und dabei den eigenen Tages-Rhythmus finden. Am Schluss möchte man das Wort des früheren Bremer Bürgermeisters Henning Scherf etwas abwandeln: Glücklich wird, wer mit dem Alter etwas macht, bevor es etwas aus ihm macht.
Filmbeiträge von Monika Manoutschehri
Moderation Hartmut Joisten |