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Lebensformen 2007
Zurück ins Leben Drucken E-Mail

Herbert Doppelt lebt mit SINE. und das heißt: ohne Alkohol. Was so einfach klingt, war ein schwieriger Weg. SINE., ein Projekt zur Alkoholentwöhnung und Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, geht zurück auf eine Initiative des Amtes für Soziale Sicherung (AfSS) und der Agentur für Arbeit in München.

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Wenn die grünen Damen kommen Drucken E-Mail

Marianne Moosburner, 70, ist Grüne Dame. Nicht ihr grüner Daumen macht sie zu einer solchen, sondern der grüne Kittel, den sie bei ihrem Einsatz trägt − wie viele der mehr als 11.000 ehrenamtlichen Helfer in deutschen Krankenhäusern und Alteneinrichtungen.

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Theater für die Seele Drucken E-Mail

Im Münchner TheaterAtelier machen Menschen Kunst, nicht irgendwelche Menschen, sondern verrückte Normale oder normale Verrückte, wie sie das selbst nennen. Aber was heißt schon normal oder verrückt. Solches Schubladendenken ist Carola Wisnet fremd. Die 50-jährige Regisseurin und Psychologin sieht in Menschen, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommen, dem Stress nicht gewachsen sind, die ein Burnout-Syndrom oder Depressionen entwickeln, schlicht Seismografen einer Gesellschaft, deren Lebensbedingungen nicht auszuhalten sind − für manche jedenfalls.

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Rechnen mit dem letzten Cent Drucken E-Mail

Armut begegnet man heutzutage überall. Häufig trifft sie Alleinerziehende, Arbeitslose und alte Menschen. Wenn das Geld nur fürs Notwendigste reicht, bleibt nichts mehr übrig für einen Tierpark-, Kino- oder Theaterbesuch. Die Folge sind oft Ausgrenzung und Isolation. Wie es ist, arm zu sein in einer reichen Stadt, welche Probleme sich täglich ergeben und wie Betroffene mit ihrer Situation umgehen, das zeigt das Evangelische Beratungsmagazin Lebensformen in dieser Ausgabe.

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Mit Tempo 100 auf die Bühne Drucken E-Mail

Klaus Bosselmann ist ein zurückhaltender Mann. Große Gesten liegen dem 72-jährigen Ingenieur und Berufschullehrer nicht. Tamara Kafka hat das geändert. Unter ihrer so einfühlsamen wie einfallsreichen Regie kann Bosselmann auch den jungen aufgeregten Bräutigam geben wie in Eugène Labiches Komödie „Der Florentinerhut“. Derzeit steht er in der Komödie „Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste“ von Alexander Ostrowskij auf der Bühne der Nürnberger Kammerspiele. Zusammen mit elf Männern und Frauen zwischen 60 und 85, die zur Seniorentheatergruppe Tempo 100 gehören.

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