Home Sendungen 2006 Einer trage des Anderen Last? - Diakonie heute
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Einer trage des Anderen Last? - Diakonie heute Drucken E-Mail

Diakonie – das ist der ausgestreckte Arm der Kirche in die Gesellschaft. Diakonie – das ist für viele Menschen die „institutionelle“ Diakonie.

Eine der ältesten Vertreter ist der Johannisverein in Kempten, 1854 zur freiwilligen Armenpflege gegründet. Mehr als 150 Jahre später: Alten- und Krankenpflegerinnen kümmern sich um alte und kranke Menschen in deren vier Wänden, Tag für Tag und Nacht für Nacht. Nicht alt, sondern jung sind die, die in der Jugendwerkstatt des Diakonischen Werks Erlangen mitarbeiten. Benachteiligte heißen sie im Sozialpädagogendeutsch. Es sind Jugendliche, die einen Ort und Zeit zur Nachreifung brauchen und kriegen sollen, damit sie fit werden fürs Leben und den Beruf. Die Demenz-Kranken im Augustinum Schwindegg hingegen leben bereits in einer anderen Welt. Da geht kein Weg zurück, aber auch ihr Dasein kann angenehmer werden. Das Augustinum sorgt für so viel beschützte Freiheit wie möglich.

Im evangelischen Beratungsmagazin Lebensformen stellt Axel Mölkner-Kappl die drei diakonischen Einrichtungen in Kempten, Erlangen und Schwindegg vor. Diakonie (altgriech. διακονία diakonia = Dienst) ist aber mehr als institutionalisierte Wohltätigkeit. Sie ist gelebter christlicher Glaube. Was das für sie konkret heißt, erzählt Mechthild von Luxburg vom Diakonischen Werk in Augsburg im Studiogespräch mit Moderator Hartmut Joisten. Das gegenseitige Lastentragen ist jedem möglich, der sich anrühren lässt von der Not des anderen neben sich.

 

 

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