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„Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: finde ihn!“ hat einmal der geniale Thomas Alva Edison gesagt. Das bayerische Schulsystem schneidet im nationalen Vergleich gut ab. Aber verbessern lässt sich auch hier manches. Innere Schulentwicklung heißt das Ziel. Wie sich dies Klassenziel erreichen lässt, zeigt das evangelische Beratungsmagazin Lebensformen an drei Beispielen. 
Die Grundschule im niederbayerischen Loiching hat offene Klassen und einen individuellen Wochenplan eingeführt, den die Schüler weitgehend selbständig erfüllen. Die Aula ist zu einem Arbeitszentrum geworden, in dem Unterrichtsmaterialien immer und für alle frei zugänglich sind. Dennoch ist das Chaos ausgeblieben. „Es ist viel leiser im Schulhaus geworden, seitdem wir mit offenen Klassen arbeiten“, resümiert Schulleiter Werner Busch. Das Sonderpädagogische Förderzentrum Altdorf, eine Einrichtung der Rummelsberger Anstalten, fragte seine Schüler, was man verbessern könnte. Das Ergebnis: eine neue Zeitstruktur an den Vormittagen für die dritte bis neunte Jahrgangsstufe. Die regulären Unterrichtsstunden wurden um fünf Minuten gekürzt und daraus zusätzliche Unterrichtseinheiten gewonnen, in der die Schüler klassenübergreifend Arbeitsgemeinschaften besuchen: Kochen oder Schulhausgestaltung, Tischtennis oder Tanzen, PC-Führerschein oder Schach. Weil mehr als die Hälfte aller Schüler musisch engagiert und interessiert ist, hat das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium in Weißenhorn seit einigen Jahren das musische Profil gestärkt. Die musischen Angebote sind miteinander vernetzt, viele Lehrer bringen (auch) musisch-gestalterische Kompetenzen ein. Das Schulhaus ist bis in die späten Abendstunden und sogar an den Wochenenden geöffnet. „Die Schüler empfinden eine starke Bindung an die Schule“, so Musiklehrer Stefan Kellermann. Mit ihrem erfolgreichen „musischen Netzwerk“ bewirbt sich die Schule nun um die Auszeichnung „Center of excellence“ der Stiftung Bildungspakt Bayern. Ziel der Stiftung und Kriterien der Auszeichnung erläutert die Geschäftsführerin Regina Pötke im Studiogespräch mit Lebensformen-Moderator Lui Knoll.
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