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Starke Frauen unterm Kreuz |
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Das berühmte Paulus-Wort "Die Frau schweige in der Kirche" im Ersten Korintherbrief ist alt. Längst überwunden, sagen die einen, das sei immer schon ein Missverständnis gewesen, sagen die anderen. 
Gleichberechtigung und tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern sind in Artikel 11 der bayerischen Kirchenverfassung festgeschrieben, aber wie sieht die Realität der Frauen aus, die haupt– oder ehrenamtlich in der Kirche arbeiten? Spüren sie die Nachwirkung des Veto-Paragrafen noch, der die Besetzung einer Pfarrstelle durch eine Frau verhindern half? Gibt‘s unausgesprochene, aber wirksame Vorbehalte gegen Frauen in leitenden Funktionen? Kommen Frauen in der Kirche nur dort zu Amt und Würde, wo sie Lücken füllen helfen? Bereitet die Kirche Frauen auf Führungspositionen vor? Wie lassen sich Amt und Familie vereinbaren? Das evangelische Beratungsmagazin Lebensformen fragt drei engagierte evangelische Frauen nach ihren Erfahrungen: Claudia Voigt-Grabenstein, 41, Gemeindepfarrerin in Leitungsfunktion; Renate Schiller, Mitte 60, langjährige Ehrenamtliche und frühere Pfarrfrau sowie Barbara Groß, eine junge Diakonin in der Jugendarbeit.
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