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"Kunst kennt keine Behinderung" - so der Titel einer Münchner Ausstellung im Bayerischen Landtag. Geistig und/oder körperlich Behinderte wollen nicht länger als defizitär, irgendwie fehlerhaft wahrgenommen werden.
Also greifen sie zum Pinsel, um den anderen die Augen zu öffnen für ihre Wahrnehmung der Welt. Die Heilpädagogische werkstätte im Collegium Augustinum (HPCA), dem evangelischen Sozialwerk, unterstützt sie vielfältig und kontinuierlich dabei, mit dieser Ausstellung zum Beispiel oder mit dem EUWARD, dem Europäischen Kunstpreis für Künstler mit geistiger Behinderung. Für das evangelische Beratungsmagazin "Lebensformen" sah sich die Münchner Filmemacherin Ursula Auginski in der KUNSTwerkstatt des HPCA um. Sie sprach mit Georg N., 36, der seine Krankheit künstlerisch verarbeitet und beobachtet die Kunsttherapeutin Irene Brey-Tafelmeyer bei der Arbeit mit Karina B. - körperlich behindert und geistig beeinträchtigt. Denn: Wo Worte fehlen, helfen Bilder.
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