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Beinahe alle Religionen kennen das Gebot, im Fremden den Bruder oder die Schwester zu sehen und ihn oder sie entsprechend freundlich zu empfangen. Und wie sieht die Realität aus? Sprache ist verräterisch: Die Mitglieder der Wortfamilie "fremd" im Deutschen sind negativ geprägt: Befremdung, befremdet, fremdeln. Was anders ist, fremd eben, macht Angst. Die beiden Münchner Filmemacher Birgit Künzl und Christian Bock haben sich für Lebensformen umgeschaut und umgehört, ob Menschen, die irgendwie anders sind, Platz an einem deutschen Tisch finden können. Arionaa und Yargall, zwei Au-pair-Mädchen aus der fernen Mongolai, der Südafrikaner Johan, den eine IT-Firma auf Green-Card-Basis nach München holte, und Karin Weiss, eine deutsche Roma aus Milbertshofen erzählen von ihren sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit deutscher Gastfreundschaft.  zur DVD
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