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Die Deutschen fahren gern ins Ausland, manche mehrmals jährlich: fremde Sitten und Gebräuche, andere Menschen kennenlernen hat offenbar seinen Reiz. Auf Reisen, für eine begrenzte Zeit. Der Urlauber freut sich am freundlichen Willkommen, das ihm in der Fremde begegnet. 
Wieder zuhause angekommen ist der Türke, Grieche, Kosovo-Albaner, Schwarzafrikaner oder Vietnamese plötzlich nur noch eines: Ausländer. Auch wenn er hier seit zwanzig Jahren lebt, und seine Kinder nicht mehr türkisch sprechen, sondern bayerisch. Weil die Politik ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, ist die rechtliche Gleichstellung der Migranten immer noch Zukunftsmusik. Ihre soziale Integration kommt überwiegend in Sonntagsreden vor. Für das evangelische Beratungsmagazin Lebensformen hat sich die Filmemacherin Monika Manoutschehri in München umgesehen, was Integration konkret bedeutet, wem sie nützt und wie man sie voranbringt: zum Beispiel im internationelen Zirkusprojekt Jojo, zum Beispiel in der Nachbarschaftshilfe, zum Beispiel im Eine-Welt-Haus. Wie es sich als Ausländer in Deutschland lebt, davon erzählen der Asylant Aram Nozad und de Grieche Costas Gianacacos, der Mitglied im Münchner Ausländerbeirat ist.
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