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Annäherungen: Islam nebenan |
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"Ich kaufe ein beim Türken. Auf dem Spielplatz picknicken Frauen mit Kopftüchern. Auf der Strasse staune ich sie an, wenn sie an mir vorbeigehen: tief verschleierte Frauen, ganz in schwarz," so die Münchner Filmemacherin Kirsten Esch. Und sie fragte sich: "Berührungspunkte? Keine. Kommunikation: Sowieso nicht. Warum nicht? Warum kenne ich keine muslimische Frau? Wer sind diese Frauen? Was glauben sie? Warum tragen sie Kopftücher? Wie leben sie hier in München?"
Im Auftrag des Evangelischen Fernsehens München geht sie auf die Suche nach muslimischen Frauen. Der erste Kontakt ist Sunna, die sie auf eine kleine Reise in den Islam nebean mitnimmt, nachdem man füreinander einige Sympathie entwickelt hat. So lernt sie Sharifa kennen, eine konvertierte Deutsche, die bei der Hilfsorganisation "Muslime helfen" arbeitet. Sie trifft Nayat, eine muslimische Marokkanerin, die gerade ein Baby bekommen hat, und Hamidi, eine Muslima, die in Ingolstadt fünf Kinder alleine erzieht. Diese Frauen erzählen von ihrem Glauben und davon, wie er den Alltag prägt, von ihren Rechten als muslimische Frau und ihrem Leben in München, in Deutschland. zur DVD |