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Mütter im Aufbruch Drucken E-Mail

Ulrike Sch. ist Städteplanerin. Eigentlich. Seit sieben Jahren ist sie hauptberuflich Mutter von zwei Kindern. Wiewohl das eine tagesfüllende Beschäftigung ist, darf man das nicht laut sagen, will man nicht leichtfertig das Interesse des Gesprächpartners aufs Spiel setzen, sagt Ulrike Sch.

Weil die Hausarbeit keine gesellschaftliche Wertschätzung erfährt, rutscht das Selbstwertgefühl vieler Frauen, die Kinder und Haushalt versorgen, in den Keller. Deshalb will auch Ulrike Sch. wieder einer Erwerbsarbeit nachgehen, auch wenn ihr Mann hinhaltend Widerstand übt.

Zuhause bleiben war für Ann K. hingegen nie eine Alternative, als ihr Sohn Lukas geboren wurde. Dafür war ihr die finanzielle Unabhängigkeit zu wichtig. Solange ihr Mann noch zuhause arbeitet, ist Lukas`Betreuung gesichert. Auf Dauer sieht der sich freilich nicht als Hausmann ...

Das evangelische Beratungsmagazin Lebensformen zeigt Mütter im Aufbruch. Frauen, die sich nicht zwischen Kind und Beruf entscheiden, sondern beides wollen; Frauen, die das tatkräftig unterstützen, indem sie im Modellprojekt "Villa Familia" vielfältige Formen der Kinderbetreuung anbieten. Über die Schwierigkeiten einer neuen Rollenverteilung in der Familie - und wie man sie löst - spricht Moderatorin Silvia Jester mit Annemarie Gerzer-Sass vom Deutschen Jugendinstitut in München.

 

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